Maschinenwissen

Gebrauchte Tafelschere – hydraulisch für gerade, schnelle Schnitte

Eine gebrauchte Tafelschere – hydraulisch sorgt für kraftvolle Schnitte

Mit einer gebrauchten Tafelschere – hydraulisch werden neben Kunststoff und Pappkartonagen hauptsächlich Blechplatinen zugeschnitten. Dabei beruht der Schneidprozess auf dem sogenannten Scherschneiden, bei dem das Werkstück zwischen zwei Schneiden, die sich aneinander vorbei bewegen, zerteilt wird. Im Gegensatz zum Geschlossenschneiden, bei dem das Werkzeug eine geschlossene Kontur hat, arbeitet eine gebrauchte Tafelschere – hydraulisch nach dem Prinzip des Offenschneidens, bei dem das Werkstück durch eine offene Schnittlinie getrennt wird.

Ober- und Untermesser ermöglichen saubere Schnitte

Prinzipiell besteht das Werkzeug einer gebrauchten Tafelschere – hydraulisch aus einer Schneidplatte und einem Schneidstempel, die auch als Unter- und Obermesser bezeichnet werden. Mit einem entsprechenden Blechniederhalter, der ein Verrutschen der Blechplatine verhindert, wird das Blech auf dem Maschinentisch fixiert. Das Untermesser ist in der Regel bündig an den Maschinentisch angeschlossen. Das eigentliche Schneiden erfolgt bei der gebrauchten Tafelschere – hydraulisch durch die Bewegung des Obermessers, das sowohl kulissengeführt (parallel oder schräg) als auch nach dem Schwingschnittprinzip (schwingend) geführt werden kann. Dabei sorgen parallel geführte Obermesser für leicht schräge Schnittkanten, wohingegen mit schräg geführten oder schwingenden Obermessern gerade Kanten erreicht werden. Über eine CNC-Steuerung können Schnittkraft, Schnittspalt und Schnittwinkel programmiert werden. Alle drei Größen sind sowohl vom Werkstoff und der Blechdicke als auch von der zu erreichenden Schnittkantenqualität abhängig, wobei mit kleiner werdendem Schnittspalt die Kantengüte verbessert wird. Gleichzeitig steigen aber die nötigen Schnittkräfte und damit die Belastungen für das Werkzeug.

Wirtschaftlicher Einsatz auch nach jahrelangem Gebrauch

Gerade im Maschinenbau besitzen gebrauchte Werkzeugmaschinen wie eine gebrauchte Tafelschere – hydraulisch, einen sehr langen Lebenszyklus. Gebrauchte Maschinen stellen daher auch bei den Tafelscheren von Herstellern wie Ambold, Hesse, Hezinger oder Schechtl eine günstige Alternative gegenüber neuen Maschinen dar, zumal sie in der Regel durch entsprechende Anpassungen leicht an aktuelle Normen und Gesetze angepasst werden können.